Versicherungsbetrug PDF Drucken E-Mail
Das Besondere an einem Detektiv ist, dass jener sich gut mit den Mitteln der Observation auskennt. Außerdem muss er ein Gespür dafür haben, wo noch etwas dahinter steckt, so dass er eventuellen Unklarheiten nachgehen kann.

Die Versicherungsgesellschaft hat dann die Möglichkeit, eine Detektei zu kontaktieren und von dieser überprüfen zu lassen, ob der Versicherungsnehmer auch tatsächlich zahlungsberechtigt ist. Beispielsweise kann es sein, dass man als Detektiv dann beweisen muss, dass die Behauptung, der Versicherungsnehmer habe einen Unfall erlitten und sei dadurch nun erwerbsunfähig, nicht stimmt.

In diesem Fall kann man den Versicherungsbetrug in etwa dadurch aufdecken, dass man den mutmaßlichen Betrüger über einen längeren Zeitraum observiert. Sofern man dann Unstimmigkeiten entdeckt und den Täter des Schwindels überführt hat, sollte man dies festhalten, am besten mit einer Kamera. Videoaufnahmen eignen sich am besten, um einen Versicherungsbetrug nachzuweisen. Auf diesem Video sollte man den Betrüger dabei sehen, wie er körperlich tätig ist. Alles, was aber über die Beweisführung hinausgeht und sich zu sehr mit dem privaten Alltagsleben des Verdächtigen beschäftigt, darf durch den Detektiv nicht aufgenommen werden. Außerdem muss der Detektiv in jedem Fall darauf achten, dass er die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen nicht verletzt. Das Filmen im Schlafzimmer beispielsweise wäre einem Detektiv verboten.

Die gemachten Videoaufnahmen leitet die Detektei dann in der Regel an die Versicherungsgesellschaft weiter, die dann üblicherweise Anzeige erstattet. Normalerweise endet damit die Arbeit für den Detektiv an diesem Fall.

 
© Copyright 2007 - Alle Rechte vorbehalten